Citigroup-Prognose: Goldpreis kann sich langfristig noch verdoppeln

July 2nd, 2008

Diese Woche war bisher sehr positiv für die Edelmetalle. Gold hat die Marke von 950 Dollar im Visier und beim Silber ist erstmals seit dem 25. Mai wieder der Sprung über die Marke von 18 Dollar pro Unze gelungen.
Ganz klar, die aktuell angespannte Marktlage und die Ungewissheit über die Ergebnisse vieler Finanzwerte zum 2. Quartal hat in den vergangenen Tagen zu einem Preissprung beim Gold und auch beim Silber geführt.
Noch deutlich höhere Preise erwarten die Rohstoff-Experten der Citigroup. Im aktuellen Gold-Update haben die beiden Metall-Analysten John H. Hill und Graham Wark prognostiziert, dass „Gold bis zum Ende des Jahres die Marke von 1.000 Dollar wieder überschreiten wird.“ Danach erwarten die Experten einen weiteren Anstieg in den beiden folgenden Jahren.
„Langfristig trauen wir dem Goldpreis zu, sich vom aktuellen Niveau mindestens noch zu verdoppeln, wenn nicht sogar zu verdreifachen“, so die Experten weiter. Beim Durchschnittpreis hat die Citigroup die Schätzungen ebenfalls angehoben. Für das laufende Jahr wird nun ein Durchschnittspreis von 906 Dollar erwartet. 2009 soll der dann auf 950 Dollar und 2010 sogar auf 1.000 Dollar ansteigen.
Für das zweite Halbjahr sind die Experten sehr positiv gestimmt, denn „die Faktoren, die den Goldpreis in den vergangenen fünf Jahren angetrieben haben, sind auch derzeit immer noch aktiv.“
Im zweiten Quartal 2008 lag der Durchschnittspreis bei 896 Dollar, das entsprach einem Anstieg zum Vergleichszeitraum des Vorjahres um 34%. Allerdings bedeutete es einen Rückgang zum ersten Quartal von 3%.

Rohstoffe werden weiter boomen

June 20th, 2008

Klar ist: der Bullenmarkt für Rohstoffe ist noch lange nicht zu Ende. Die Welt braucht Rohstoffe. Die großen Produzenten brauchen aber vor allem neue Ressourcen, um Ihre Produktion aufrecht erhalten zu können. Das lässt sich auch am Volumen der Fusionen und Übernahmen in diesem Sektor ablesen. Laut aktueller Zahlen vom amerikanischen Informationsdienst US Global Investors war der Minensektor der wichtigste Sektor für Fusionen und Übernahmen in diesem Jahr. Das Gesamtvolumen aller Transaktionen lag zwischen Januar und Mai bei insgesamt 199 Mrd. USD. Das größte Interesse an Übernahmen kam aus den aufstrebenden Ländern wie China, Indien und Russland. Damit hat der Minensektor in diesem Jahr den Finanzsektor vom Spitzenplatz in der M&A-Statistik verdrängt.

Öl auf Rekordhoch – OPEC: Es gibt keinen Engpass

April 21st, 2008

Bei den Preisschildern an den deutschen Tankstellen reiben sich so manche Autofahrer verwundert die Augen: So könnte schon in den kommenden Tagen die Marke von 1,50 € pro Liter fallen.
Ein Grund ist der aktuell auf einem Rekordhoch verharrende Ölpreis. Am Freitag schloss der Handel bei 117 $ pro Barrel. Die OPEC hatte am Freitag noch verkündet, dass die Produktion aktuell nicht ausgeweitet wird. Damit hat das mächtige Ölkartell nicht auf Forderungen aus Großbritannien und Japan reagiert. Laut OPEC-Generalsektretär Abdalla el-Badri gibt es keinen Engpass. Die hohen Preise seien vielmehr auf den schwachen Dollar und die großen Positionen der Spekulanten zurückzuführen.
Klar ist aber: Wenn der Ölpreis weiterhin auf einem so hohen Niveau verharrt, werden die spürbaren Auswirkungen auch auf die Volkswirtschaften im Euro-Raum zunehmen. Als Autofahrer werden wir uns wohl an die Rekordpreise beim Benzin gewöhnen müssen und die Preise werden wohl auch zu einer weiterhin hohen Inflation in diesem Jahr beitragen.
Was also tun? Eine Möglichkeit als Anleger davon zu profitieren bieten Aktien aus diesem Sektor. Hier haben allerdings die großen Ölproduzenten zuletzt eher enttäuscht. Einen Blick wert sind hingegen die global agierenden Ölservice-Unternehmen, die die Infrastruktur für die Industrie liefern. So hat beispielsweise das US-Unternehmen Schlumberger am Freitag gute Zahlen geliefert mit einem Gewinnanstieg im ersten Quartal von 14%. Bei dem Unternehmen läuft es aktuell eben wie geschmiert…

Geht die Gold-Rallye bald schon weiter?

March 20th, 2008

Aktuelle Meldung auf der Seite eines deutschen Goldhändlers im Internet:

„Nutzen Sie bitte unseren Online-Shop. Unsere Telefone sind überlastet. Beachten Sie: maßgeblich ist der Goldpreis bei der Bestellung.“

Wenn die Goldhändler nicht mit den Bestellungen nachkommen, könnten wir vielleicht in die Übertreibungsphase eingetreten sein. Der US-Goldexperte Doug Casey sagte noch vor einigen Wochen, dass uns die Boom-Phase noch bevorsteht und die Masse der Anleger Gold noch nicht als Anlageklasse entdeckt hätte.

Aber wenn jetzt jeder Preisrücksetzer unter die Marke von 1.000 USD pro Unze zu massiven Käufen führt, können wir bald auf noch deutlich höhere Preise einstellen.

Aber Vorsicht: Achten Sie immer auf die Qualität. Wenn man bei der Hausbank oder einem bekannten deutschen Edelmetallhändler einkauft, erhält man auch ohne Zweifel echtes Gold.

Nun bis vor einigen Tagen war jedoch die äthiopische Notenbank in Adis Abeba auch davon ausgegangen, dass die Goldbarren in ihren Tresoren echt sind. Doch bei einer Überprüfung des „Goldschatzes“ in Südafrika kam nun heraus, dass es ich nicht um das Edelmetall handelte, sondern nur um vergoldete Stahlplatten. Die äthiopische Notenbank hatte das vermeintliche Gold nicht bei einer geprüften Stelle etwa in Südafrika gekauft, sondern bei einheimischen Händlern. Das wird den ostafrikanischen Währungshütern sicher nicht mehr so schnell passieren.

Rohstoff-Trend wird weiter gehen

March 12th, 2008

Erst kürzlich haben institutionelle Investoren in einer Umfrage von Barclays Capital angegeben, den Rohstoff-Anteil in ihren Depots deutlich erhöhen zu wollen. So planen 34% der großen Investmentgesellschaften in den kommenden drei Jahren mehr als 10% ihres Vermögens in Rohstoffen anzulegen. Vor einem Jahr lag der Vergleichswert noch bei 22% und vor zwei Jahren gar nur bei 10%. Laut Barcalys haben sich die Rohstoffe seit Beginn der Kreditkrise als beste Anlageklasse etabliert. Eine andere Meldung stützt die positiven Aussichten. So hat Calpers, der größte amerikanische Pensionsfonds angekündigt, bis zum Jahr 2010 seine Anlagen im Rohstoff-Sektor um das 16-fache steigern zu wollen. Daran wird ohne Frage klar, dass die Rohstoff-Lokomotive weiter unter Dampf bleiben wird.

Buffett wieder Spitze im Club der Milliardäre

March 6th, 2008

Jahrelang führte Warren Buffett die Liste der reichsten Männer der Welt an. Dann überholte ihn jedoch vor einigen Jahren sein Freund und Microsoft-Gründer Bill Gates. Im vergangenen Jahr setzte sich mit Carlos Slim sogar ein mexikanischer Unternehmer an die Spitze.
Doch auf der gestern veröffentlichten Forbes-Liste hat Warren Buffet nun wieder die Spitzenposition eingenommen. Derzeit bringt es Buffett auf ein Privatvermögen von 62 Mrd. Dollar. Danach folgt nun Carlos Slim mit 60 Mrd. Dollar und Bill Gates nimmt den dritten Platz mit 58 Mrd. Dollar ein.
Insgesamt ist die Anzahl der Dollar-Milliardäre von 946 im vergangenen Jahr um fast 19% auf 1.125 gestiegen. Diese Gruppe besitzt die ungeheure Summe von 4,4 Billionen Dollar – das heißt 1.125 Menschen besitzen so viel Vermögen wie das gesamte BIP von Japan, der immerhin fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt.
Aber eine Kleinigkeit ist doch wichtig, denn in diesem Jahr war es deutlich leichter in den Club der Dollar-Milliardäre aufgenommen zu werden – beispielsweise für Bewerber aus der Euro Zone. Musste das Vermögen vor einem Jahr noch 760 Mio. Euro betragen, reichten in diesem Jahr schon rund 650 Mio. Euro aus. Ein kleiner aber feiner Unterschied auf insgesamt hohem Niveau. Die Welt ist also nicht so viel reicher geworden, sondern der Dollar hat einfach nur deutlich an Wert verloren.

Buffett Aktionärsbrief ist online

March 3rd, 2008

Hallo Value-Freunde,

seit Freitag ist es wieder so weit: der Aktionärs-Brief von Warren Buffett ist wieder online. Wie immer bietet das immerhin 22-seitige Dokument viele spannende Fakten über Berkshire Hathaway, aber auch über die allgemeine wirtschaftliche Lage.

Was dieser Aktionärsbrief so alles zu bieten hat, lesen Sie in der heutigen Ausgabe meines Newswletters “Privatfinanz-Letter”.

Nur so viel vorweg: Warren Buffett und Charlie Munger blicken beide zuversichtlich in die Zukunft uns sie “wollen auch weiterhin dafür sorgen, dass die Aktionäre von Berkshire Hathaway nicht enttäuscht werden.” Das klingt auf jeden Fall nicht nach Rückzug. Und das ist schon erstaunlich genug, denn Buffett ist mittlerweile 76 Jahre alt und sein Partner Charlie Munger ist sogar schon 84.

Goldige Aussichten?

September 22nd, 2006

Seit gestern zieht der Goldpreis wieder an. Und die Aussichten sehen für die kommendne Wochen weiter gut aus. Traditionell ist das 4. Quartal besonders gut, weil die Nachfrage aus der Schmuckindustrie deutlich anzieht.

Also sollte ein Goldpreis von über 600 USD pro Feinunze wohl schon in der kommendne Woche gut möglich sein.

Bei den anderen Rohstoffen bin ich weiterhin skeptisch, ob die Korrektur schon überstanden ist. Hier kann es, vor allem bei den Industriemetallen, noch einmal kräftig nach unten gehen.

Der Rohstoff-Sektor bleibt weiterhin heiß - aber auch gefährlich.

Da bin ich wieder

September 22nd, 2006

Nun ja, die Sommerpause hat ich gar nicht angekündigt. Aber jetzt bin ich wieder da und werde hier an dieser Stelle wieder regelmäßig von mir hören lassen. Und heute habe ich gleich eine Meldung mit dabei, die aufhorchen lässt:

Bill vor Warren

Nun ist es wieder raus: Laut der neuen Forbes-Liste bleibt Microsoft-Gründer Bill Gates der reichste Amerikaner mit einem aktuellen Vermögen von 53 Mrd. USD. Auf Platz zwei folgt, wie schon in den vergangenen Jahren, sein Freund Warren Buffett. Der erfolgreiche Investor aus Omaha (Nebraska) bringt es auf 46 Mrd. USD.

Viel Bewegung gab es auf den hinteren Plätzen, wobei mich eine Zahl schon schwer erstaunt hat: Die beiden Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page bringen es mit je 14 Mrd. USD auf die Plätze 12 und 13. Damit sind sie mit 33 Jahren die jüngsten Mitglieder des elitären Clubs der reichsten Männer der USA.

Interessant ist auch, dass die Eintrittshürde in den elitären Club der 400 reichsten Amerikaner kräftig angestiegen ist: 2006 lag die Grenze noch bei 900 Mio. USD. In diesem Jahr lag die Hürde erstmals über der Milliardengrenze.

Bis dahin habe ich ncoh viel Luft, aber vielleicht läuft der Markt ja in den kommendne Wochen in meine Richtung.

Ein schönes Wochenende,
Heiko

Noch 14 Tage: Wer hat Alireza Vahedi doppelt?

May 26th, 2006

Wie gut, dass wir noch 14 Tage bis zum Beginn der WM Zeit haben. Erstens hat dann der Sommer noch Zeit sich in Deutschland breit zu machen.

Und zweitens kann ich in den verbleibenden Tagen bis zum Eröffnungsspiel alle Hebel in Bewegung setzen, mein Panini Sammelalbum endlich noch zu vervollständigen. Voller Vorfreude blicke ich schon auf den Sonntag: Dann findet hier in Köln in der Fußball-Kneipe „Gottes Grüne Wiese“ ab 16 Uhr wieder eine Tauschbörse statt. Als ich am vergangenen Sonntag kurz vorbeifuhr, hatten sich dort mehrere Hundert Panini-Junkies eingefunden. Ich hoffe, dass mir am Sonntag geholfen werden kann und ich endlich auch Areza Vahedi (Panini Bild Nr. 280) aus dem Iran in mein Album kleben kann.

Vielleicht sehen wir uns am Sonntag dort,

Heiko „mir fehlen noch 14 Bilder“ Böhmer